Neuer Glanz im Haar
Sonne, Wind und Wasser versetzen uns zwar in schönste Sommerlaune, gehen den Haaren aber an die Substanz. Zeit für eine Auffrischung.
Waschanleitung
Salz- und Chlorwasser sollten immer gründlich ausgewaschen werden. Beides schadet der Haarstruktur, macht sie porös und schluckt Glanz. Die Frage ist nur: Wie hart ist Ihr Leitungswasser*? Auch ein hoher Kalkgehalt kann die Haare stumpf aussehen lassen. Shampoos mit Anti-Kalk-Formel (etwa von Vichy, Schauma) wirken ausgleichend. Alternativ kann man zum letzten Spülgang einen Schuss Saures geben, zum Beispiel Essig oder Zitronensaft. Auf jeden Fall ein mildes Shampoo wählen, es sparsam dosieren und sehr gründlich ausspülen. Am besten zum Schluss mit kaltem Wasser. Stylisten schwören, dass das den wahren Glanzkick gibt.
Spüloffensive
Glanz-Conditioner nutzen die Gesetze der Physik, um kleine Lücken in der Schuppenschicht der Haare zu schließen: Die Bruchstellen im Haarschaft haben eine negative Ladung, die Pflegepartikel hingegen sind positiv geladen. So docken die glättenden Substanzen präzise an jene Stellen des Haarschafts an, die bisher mit ihrer porösen Struktur die Haare stumpf wirken ließen. Neueste Pfl egeoffensive für mehr Strahlkraft verspricht die Serie „Diamond Gloss“ von Nivea: eine nicht beschwerende Struktur mit Extrakten unter anderem aus Reis und Calla-Blüten. Ausprobieren lohnt sich.
Föhn-Taktik
Wer die Haare beim Trocknen nicht schädigt, wird mit schimmerndem Schopf belohnt. Kleine Regel, große Wirkung: nasse oder feuchte Haare weder rubbeln noch stark bürsten oder heiß föhnen. Bis man das Seidenhaar sieht, braucht es allerdings etwas Geduld. Geschädigtes Haar kann nicht repariert werden, und man muss auf intakten Nachwuchs warten. Noch ein Stylisten-Tipp: beim Föhnen immer in Wuchsrichtung pusten und zum Schluss kurz auf die kälteste Stufe stellen. So werden die Models vor den Modeschauen auf Hochglanz getrimmt.










