Endlich schlank: So sparen Sie Kalorien
Das große 8-Wochen-Programm: Traumfigur mit Genuss, Bewegung und Entspannung 3. Woche: Tischkultur zelebrieren
Wie oft haben Sie sich in den letzten Monaten Zeit genommen, Mittag- oder Abendessen mit Muße zu verzehren? Wer das regelmäßig tut, spürt genau, wann der Körper hungrig oder satt ist
Zufrieden und satt – ein wundervoller Zustand. Doch häufig sind wir nicht nur gesättigt, sondern proppenvoll, weil wir brav den Teller leer gegessen haben, Nachschlag nicht ablehnen mochten oder beim spannenden Fernsehkrimi – schwupps! – die große Pizza verdrückt haben. Von Zufriedenheit keine Spur. Zeit, alle Sinne aufs Essen zu richten, um das Signal „Ich bin satt!“ wieder zu hören.
- Keine Ablenkung: Radio und Fernseher bleiben aus, Zeitungen und Bücher liegen im Wohnzimmer. Nette Tischgespräche und leise, ruhige Musik sind willkommene Begleiter.
- Nur im Sitzen essen: Naschereien werden häufig im Vorbeigehen konsumiert. In dieser Woche sollen Sie selbst Bonbons im Sitzen lutschen.
- Nein sagen lernen: Gar nicht so einfach, aber effektiv: Lehnen Sie den Nachschlag ab. Bekommen Sie große Portionen (Kantine, Restaurant), lassen Sie bewusst etwas übrig.
- Keine Zwänge: Konzentrieren Sie sich in dieser Woche aufs Essen, danach können Sie etwa beim Frühstück Zeitung lesen. Dafür bei anderen Mahlzeiten volle Aufmerksamkeit.
Wie viel darf’s denn sein?
Auch regelmäßige Mahlzeiten sind Teil der Wochenaufgabe. Ausfallen lassen gilt nicht, sonst sind Heißhunger-Attacken vorprogrammiert. Finden Sie mit dem Mahlzeiten-Check heraus, welcher Rhythmus Ihnen am ehesten liegt. Wer unsicher ist, probiert in dieser Woche zwei der Modelle aus:
Portionen wie ein Löwe
Es gibt nur drei Mahlzeiten am Tag, dafür richtig viel auf den Teller. Der Vorteil: keinen Hunger auf Zwischendurch-Naschereien. Ein Modell, das sich jedoch nur für Menschen eignet, die auch ohne energieliefernden Pausensnack leistungsfähig und gelassen bleiben.
Im Rhythmus der Katze
Drei größere und zwei kleinere Mahlzeiten: Das ist gut für alle, die bei Hunger zu Leistungsabfall und flauen Gefühlen im Kopf neigen. Um das zu verhindern, sollten die Zwischendurch- Snacks möglichst komplexe Kohlenhydrate enthalten (etwa in Früchten, Vollkornkeksen oder Vollkornbrot), denn diese stabilisieren den Blutzucker. Auch prima: fettarme Milchprodukte mit Früchten.
Äsen wie ein Reh
„Grazing“ (auf Deutsch: äsen) – ist der Fachbegriff für viele kleine über den Tag verteilte Mahlzeiten. Dieser Ess-Rhythmus ist dann in Ordnung, wenn ausgewogen und in Ruhe „geäst“ wird. Besteht aber die Tendenz, ständig süße und salzige Naschereien einzuschieben, wäre eine klare 3- oder 5-Mahlzeiten-Regelung besser.
Unser kleines Zahlenspiel
Satt Kalorien sparen: Der Nachschlag eines durchschnittlichen Mittagessens enthält 200 – 400 Kalorien.










