01.12.2008 | KommentareKeine Kommentare

Warum streiten wir an Weihnachten?

Der schönste Tannenbaum, die perfekte Weihnachtsgans, das harmonische Zusammensein im Kreise der Familie. „Weihnachten sind die Erwartungen extrem hoch“, sagt die Psychotherapeutin Gabriele Harbach.

„Werden sie nicht erfüllt, entstehen Enttäuschungen, Anspannung und schließlich Konflikte.“ Damit es für alle ein schönes Fest wird:

  1. Schrauben Sie Ihre Erwartungen auf ein realistisches Maß zurück und gehen Sie keinen verklärten Kindheitserinnerungen auf den Leim. Weihnachten kann sich nicht mehr so zauberhaft anfühlen wie mit sechs, als man noch keine Verantwortung hatte. Und: Das perfekte Fest gibt es ohnehin nur in Lifestyle-Magazinen.
  2. Planen Sie rechtzeitig, wie das Fest ablaufen soll. Wird gesungen? Geht man in die Kirche? Zu Weihnachten treffen oft zwei Familientraditionen aufeinander (etwa: Kartoffelsalat oder Gans?). „Je genauer die Planung, desto unwahrscheinlicher sind unliebsame Überraschungen, die die Stimmung verderben“, erklärt Harbach.
  3. Verteilen Sie die Aufgaben: Wer kocht? Wer sorgt für das Dessert? Wer schmückt den Baum? Das entstresst.
  4. Seien Sie ehrlich. Seit zehn Jahren feiern Sie bei Onkel Fritz? Sprechen Sie über (unliebsam) gewordene Traditionen, werfen Sie sie notfalls über Bord.
  5. Erfreuen Sie sich an den schönen Momenten.

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Foto: iStockphoto.com
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