Haarpflege im Winter
Haare leiden nicht unter der Kälte, sondern vielmehr unter der damit verbundenen Trockenheit.
Denn je weniger Feuchtigkeit die Fasern im Inneren des einzelnen Haares enthalten, desto leichter stellt sich ihre äußere Schuppenschicht auf. Das kann einen Teufelskreis auslösen: Die Haare werden porös, verhaken sich ineinander. Es entsteht Reibung, durch die die Haare erneut verletzt werden und weiter austrocknen. Kommt noch eine statische Aufladung hinzu, was im Winter ja häufig geschieht, potenziert sich der Effekt. Besonders ärgerlich: Einmal entstandene, mechanische Schäden sind nicht reparabel. Erst wird das Haar stumpf, später entwickelt es Spliss, verklettet leicht und kann zuletzt sogar brechen. Deshalb gilt es, erste, winzige Verletzungen der Haare sofort auszugleichen. Diese Aufgabe meistern besondere Inhaltsstoffe, die sich dank ihrer elektrischen Ladung an beschädigte Stellen in der Schuppenschicht andocken und sie regelrecht ausbügeln – was weitere Schäden verhindert. Diese für gesunden Glanz sorgenden Zusätze sind mittlerweile in vielen Conditionern und Leave-in-Kuren enthalten (etwa in Essensity Tiefen-Feuchtigkeitskur von Schwarzkopf Professional, 150 ml um 19 €). Damit die Haare im Winterwind aber gar nicht erst zerzausen, sollte man sie immer mit einer weichen, weiten Mütze schützen. Und noch ein Tipp fürs Raumklima zu Hause oder im Büro: Regelmäßig die Fenster aufreißen und viel frische Luft hineinlassen. Denn das beste Mittel gegen fliegende Strubbelfrisuren ist einfach feuchte Luft.
So schützen Sie Ihre Haut perfekt vor Kälte: Weiter zur Winterpflege-Übersicht










