19.08.2009 | KommentareKeine Kommentare

Kung-Fu gegen Kopfweh

Es klingt absurd, aber Kampfsport kann Kopfschmerzen sanfter lindern als manche Tablette.

In einer Studie an Kung-Fu-Sportlern fanden Forscher der Universitätsklinik Münster heraus, dass die Schmerzschwelle der Probanden durch das regelmäßige Training stetig anstieg. So musste ein Reiz immer stärker werden, um denselben Schmerz zu erzeugen. Erstaunlich: Auch die Empfindlichkeit im Gesicht nahm ab, obwohl dieses beim Kampf nicht berührt worden war. Die Gesichtsregion wird vom Trigeminus-Nerv versorgt, der auch für Kopfschmerzen verantwortlich ist. Diesen Abhärtungseffekt wollen die Forscher nun genauer untersuchen.

Foto: iStockphoto
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