03.02.2010 | KommentareKeine Kommentare

Öl auf meiner Haut

Wir wenden sie meist bei Massagen oder als Zusatz im Badewasser an. Doch Öle können noch viel mehr: Sie enthalten jede Menge tolle Wirkstoffe – und kommen deshalb bei der Pflege immer öfter zum Einsatz.

IM BADEWASSER

Das Ölbad ist die Mutter aller Beauty-Maßnahmen. Diese Hautpflege machen auch Kinder gerne mit.

Einfacher und entspannter kann man die Haut (und die der lieben Kleinen) nicht mit pflegenden Lipiden verwöhnen: Ölbäder bieten neben viel Wohlgefühl einen umfassenden dermatologischen Nutzen. Die Wirkung ist am größten, wenn das Badeöl nicht wie ein Teppich auf der Oberfläche liegt, sondern sich Tröpfchen für Tröpfchen mit dem Wasser vermischt. Speziell als Badezusatz vorgefertigte ölhaltige Produkte enthalten deshalb Emulgatoren. Das sind halb lipophile, halb hydrophile Stoffe, die als Brücke zwischen Ölund Wassertropfen dienen. Wer gerne selber mixt und zum Beispiel etwas Oliven- oder Rapsöl aus dem Speiseschrank zum Baden benutzen will, kann den Pfl egeeffekt mit einem Eigelb erhöhen. Das darin enthaltene Lecithin wirkt als natürlicher Emulgator – das weiß jeder, der einmal selbst Mayonnaise hergestellt hat.

TIPP: Zwei Esslöffel fettes Öl, zum Beispiel aus Haselnüssen, mit einem Eigelb in einer Schüssel verquirlen, ins Badewasser geben.

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