04.02.2010 | KommentareKeine Kommentare

Renovieren, ganz in Grün

Gibt es Tapeten auch in Öko-Qualität?

Ja. Zu erkennen sind ressourcenschonend hergestellte, schadstofffreie Öko-Tapeten am „Blauen Engel“ der Jury Umweltzeichen. Den tragen allerdings wirklich nur Papier- und Raufasertapeten aus Recyclingpapier. Auf Textil-, Vinyl- oder Glasfaserprodukten findet man das Siegel nicht. Bei diesen Materialien lohnt es sich aber, auf das Gütezeichen „RAL-GZ-479“ zu achten, es garantiert immerhin gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Vinyltapeten können zum Beispiel mit krebsverdächtigem Weich-PVC beschichtet sein, bei Glasfasertapeten kommen Kunstharze zum Einsatz, die in die Raumluft ausdünsten und bei sensiblen Menschen Kopfschmerzen auslösen. Und Textiltapeten enthalten neben Klebstoffen auf Kunstharzbasis oft auch Mittel, um die verarbeiteten Naturfasern vor Mottenbefall zu schützen.

Ökologisch korrekt sind Papiertapeten mit dem „FSC“-Siegel des Forest Stewardship Council, das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft kennzeichnet. Und schließlich macht jede Tapete, die mehrfach überstreichbar ist (Händler fragen!), ein paar Öko-Punkte: Neu streichen spart Rohstoffe und reduziert Restmüll.

Foto: iStockphoto
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