12.03.2010 |
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Botox beruhigt die Blase
Der Faltenglätter Botox ist aus der Schönheitschirurgie nicht mehr wegzudenken. In der Urologie könnte es bald genauso sein.
„Für viele Patienten mit überaktiver Blase wird Botox zukünftig die Alternative zur Medikamententherapie sein“, sagt Professor Klaus-Peter Jünemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Das Botulinum-Toxin A wird direkt in die Blasenmuskulatur gespritzt und dämpft die Aktivität des Organs. Der Eingriff dauert nur zehn Minuten, der Harndrang lässt nach wenigen Tagen nach. Im Gegensatz zur Behandlung mit Rezeptorenblockern sind die Nebenwirkungen gering. Zwar gibt es noch keine Zulassung, doch in vielen Fällen zahlt die Krankenkasse die Therapie.










